Projektinsight

Der Torqeedo Außenbordmotor

Nahaufnahme des neuen Torqeedo-Elektroaußenbordkonzepts mit detaillierten Gehäuseoberflächen

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Designentwicklung bis zum 1:1 Modell.

Beim neuen Torqeedo Deep Blue 12 R orientierte sich unser Ansatz an den Gestaltungsprinzipien von Dieter Rams: Gutes Design ist unaufdringlich, ehrlich und von bleibendem Wert. Statt kurzlebigen, aggressiven Formtrends zu folgen, entwickelten wir ein Produkt von klarer, zeitloser Präsenz. Von der ersten Skizze bis zum finalen 1:1-Ausstellungsprototypen war unser Anspruch, alles Unwesentliche konsequent zu reduzieren — und eine reine, funktionale Form zu schaffen, die den sauberen Charakter elektrischer Mobilität auf überzeugende Weise zum Ausdruck bringt

Klient

Torqeedo GmbH

Industrie

Marine- / Elektromobilität

Jahr

2024

Dienstleistungen

Design • Modelling • Ingenieurwesen • Prototyping • Full-Scale-Modell

Torqeedo Elektro-Außenbordmotor-Konzept – duale Designvisualisierung des neuen Außengehäuses
Torqeedo Außenbordskizze, Renderingmotor-Konzept, das interne Komponenten und Anordnung zeigt.

Ehrliche Geometrie

Ehrliche Geometrie

Im Einklang mit dem Prinzip „Form follows function“ wurde der Außenbordmotor nicht als verkleidete Hülle gestaltet, sondern als logisch aufgebaute Struktur. Geometrie, Volumen und Übergänge ergeben sich direkt aus Kühlung, Mechanik und Montageanforderungen.

Durch den bewussten Verzicht auf oberflächliche Dekoration entstand eine klare, technisch ehrliche Silhouette. Das Design kommuniziert Präzision und Zuverlässigkeit – und bleibt dadurch auch langfristig relevant.

Darstellung des neuen Designkonzepts des Torqeedo-Elektroaußenborders auf hellem Hintergrund
Torqeedo Außenbordmotor-Prototyp mit Verpackungsdesign und physischem Modell

Präzision in der Ausführung

Ein minimalistisches Design verzeiht keine Ungenauigkeiten. MUNIQ begleitete den gesamten Entwicklungsprozess – von der präzisen CAS-Modellierung bis zur ingenieurtechnisch umsetzbaren Seriengeometrie.

Das finale Vollmaßstabsmodell auf der boot Düsseldorf war kein Prototyp, sondern der Beweis, dass gestalterische Reduktion in Kombination mit technischer Präzision die stärkste Wirkung erzielt.